kräutermischungen rauchen

Millenium Platinum Räuchermischung Geschichte

Das Räuchern gehört wohl zu den ältesten rituellen Praktiken der Menschheit. Dabei wurde zu ganz unterschiedlichen Zwecken geräuchert und je nach Art des Krauts oder Harzes war auch die Wirkung unterschiedlich.

Zwecke des Räucherns

Für Reinigungsräucherungen wirkte der rauch verschiedener Pflanzen, wie der Wacholderstrauch, keimtötend. Damit wurden früher Krankenzimmer desinfiziert, was lebensrettend sein konnte. Schutzräucherungen wurden gemacht, um negative Energien, vor allem aber auch böse Geister zu vertreiben. Bei Aromatisierungsräucherungen wurde der Rauch auch einfach dazu verwendet, um Kleidung und Wohnräume zu aromatisieren und dadurch einen besseren Geruch zu erlangen. Auch zur Gottnahrung wurde geräuchert. Den Göttern wurde durch das Räuchern gehuldigt und der Rauch trug dabei symbolisch die Gebete zu ihnen. Auch diente das Räuchern dazu in andere Wahrnehmungszustände zu einzutreten. Geräuchert wurde zudem zu Jahreskreisfesten oder zu besonderen Ereignissen, wie Geburt, Hochzeit oder Tod.

Heutzutage zieht es die meisten Leute zu vorgefertigter Ware in Esoterikläden. Zum Teil ist diese Ware jedoch chemisch verfälscht oder wurden von sehr weit hergebracht. Oft enthalten die Cannabinoide, die eine ähnliche Wirkung wie Marihuana haben sollen, oder deshalb von vielen Menschen geraucht werden. Bonzai Räuchermischungen original beispielsweise enthalten ein solches künstliches Cannabinoid. Konsumenten berichteten nach der Nutzung von 0,1 g des angeblichen Beruhigungsmittels von einem „Horrortrip“. Es gab sogar bereits erste Tote in der Türkei, durch den Konsum solcher Räuchermischungen.

Kräuter selbst sammeln, um sich vor chemischen Inhaltsstoffen zu schützen

Wer sich vor solchen synthetischen Inhaltsstoffen schützen will, kann auch selbst heimische Kräuter Rinden und Harze zum Verräuchern sammeln. Viele wirkungsvolle Pflanzen wachsen nämlich in der Nähe – auch Räucherkräuter. Der Beifuß zum Beispiel ist eines der bedeutendsten heimischen Räucherkräuter und aus der Räucherkultur kaum wegzudenken. Der Beifuß dient beim Räuchern zum Schutz und zur Reinigung, kann negative Spannungen abbauen und ist das ideale Kraut für Übergangsrituale aller Art.

Neben dem Beifuß gibt es aber auch zahlreiche andere heimische Kräuter, die zum Räuchern genutzt werden können:

  • Salbei: Er hat sich in den vergangenen Jahren zum Haupträucherkraut entwickelt, da er als wichtiges Reinigungsmittel genutzt wird. Er kann ganz einfach selbst im Garten angebaut werden. Beim Räuchern klärt und reinigt er die Atmosphäre, befreit von Altlasten, treibt an, fördert die Konzentration und neutralisiert Gerüche.
  • Fichtenharz: Das Harz der Fichte wurde schon lange bevor die edlen Harze nach Europa kamen zum Räuchern verwendet. Beim Räuchern wirkt es beruhigend und klärt den Geist, es reinigt die Aura und dient zum Schutz. Zudem schafft es eine liebevolle Atmosphäre.
  • Eisenkraut: Auch das Eisenkraut ist eines der bedeutendsten Räucherkräuter überhaupt. Früher wurde es genutzt, um Altäre vor heiligen Zeremonien auszuräuchern. Es wirkt erfrischend, klärend, reinigend und schützend.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Auszug von möglichem Räucherwerk. Wer Wert auf eine gute Räuchermischung bestellen ohne chemische Zusätze legt, der sollte sich überlegen, die Kräuter selbst zu sammeln. Wer sich doch dazu entscheidet Kräutermischungen oder getrocknete Kräuter zu kaufen, sollte genauestens auf die Inhaltsstoffe achten, um am Ende nicht überrascht zu werden.

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