Das Geheimnis der Duftstoffe

Warum eigentlich hat Räuchern überhaupt eine so große Bedeutung? Wenn man mal einen Ausflug in die Geschichte der Menschheit macht, wird schnell klar, dass die Menschen zu fast jeder Zeit räucherten – im einen Kulturkreis mehr, im anderen weniger.

Räuchern ist also so alt wie die Menschheit – nur: warum eigentlich?

Wer schon einmal Rauchwerk online bestellt hat und zuhause immer mal wieder eine Räucherzeremonie durchführt, wird es wissen: Räuchern ist ein sinnliches, ein anregendes und manchmal auch ein entspannendes Ritual. Räuchern ist für den Geruchssinn ein echtes Fest – denn mit Gerüchen verbinden viele Menschen auch Eindrücke, Stimmungen und Emotionen.

Der Geruchssinn

Derlei Sprüche dürften wohl jedem bekannt sein: „jemanden nicht riechen können“ oder aber „das stinkt mir“! Im Grund genommen ist damit auch schon gesagt, was Sache ist: Über den Geruchssinn nehmen wir nicht nur den Geruch als solches auf, er weckt bei uns auch Gefühle – diese können ebenso positiv wie negativ sein.

Der Duft steigt dem Menschen in die Nase, von dort aus leiten die Nervenzellen ihn über das limbische System ins Gehirn – und zwar in ganz verschiedene Bereiche des Gehirns, wo dann direkt und unmittelbar eine Reaktion ausgelöst wird – sowohl körperlich als auch emotional.

Immerhin ist der Geruchssinn einer der ältesten Sinne in der Entwicklungsgeschichte des Menschen.

Was vielen nicht bekannt ist: Der Geruchssinn ist nicht nur für positive oder negative Reaktionen zuständig, sondern kann auch das Immunsystem beeinflussen – indem es unterstützt wird und möglicherweise auch Heilungsprozesse begleitet.

Der Geruchssinn hat also durchaus eine bedeutende Rolle beim Menschen – die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, dass die Nase mitten im Gesicht des Menschen sitzt und nicht etwa woanders.

Außerdem kann man direkt durch die Nase feststellen, ob beispielsweise ein Lebensmittel noch genießbar ist oder schon verdorben. Im Grunde genommen also eine Fähigkeit, die gerade früher wichtig war fürs Überleben.

Wer also gerne seiner Seele etwas Gutes tun will, kann zuhause ein Räucherritual durchführen. Dafür kann man das benötigte Räucherwerk kaufen oder aber in speziellen Räuchermischung Shops bestellen.

Und genau dabei kann es durchaus auch passieren, dass man eine Räuchermischung bestellt, die einem hinterher so gar nicht zusagt. Möglicherweise empfindet man den Geruch als unangenehm und aufdringlich. Welcher Mensch also welchen Geruch wie wahrnimmt, ist immer auch ein Stück weit Geschmackssache. Wichtig ist aber auch die Qualität der Räuchermischung: Die beste Räuchermischung kaufen ist sicherlich immer die, die keine künstlichen Zusatzstoffe und Aromen beinhaltet, da diese ebenfalls wiederum für Unwohlsein oder Unwohlbefinden verantwortlich sein könnten.

Auch hier ist der Spruch „immer der Nase nach“ sicher von Bedeutung: Um für sich individuell die beste Räuchermischung herauszufinden, muss man also ein bisschen herumprobieren. Oder aber nach Geschmack getrocknete Kräuter kaufen und sich darauf dann eine x-beliebige Kräutermischung selber machen.

Dass Räuchern ein Fest für die Sinne ist, liegt ganz maßgeblich an unserem gut ausgeprägten Geruchssinn. Das aber wiederum bedeutet, dass man, wenn man ein Haustier mit einer noch empfindlicheren Nase hat, beispielsweise einen Hund, möglichst nicht in dessen Beisein räuchern sollte. Denn ein Hund nimmt den Räucherduft noch einmal ganz anders und viel intensiver wahr als der Mensch.

Räuchern bei Stress und Burnout

Düfte ganz allgemein können dazu beitragen, dass unser Wohlbefinden positiv beeinflusst wird. Düfte helfen beim Entspannen, sie lassen uns Sorgen vergessen, lullen uns regelrecht ein und geben uns letztendlich aber auch Kraft für weitere stressige Zeiten. Und genau deswegen sind Düfte auch bei Krankheiten wie Burnout durchaus hilfreich – vorausgesetzt, man setzt sie richtig ein.

Burnout ist in den letzten Jahren immer mehr im Gespräch. Noch vor wenigen Jahrzehnten war dieser Ausdruck noch nicht einmal bekannt. Das liegt sicherlich unter anderem daran, dass der Druck in vielen Berufen permanent zunimmt, dass der Mensch immer länger und immer mehr arbeiten, sich mit den verschiedensten Problemen auseinandersetzen muss und letztendlich natürlich auch immer ein Stückweit um seinen Job bangt.

Stress macht krank, diese Tatsache ist schon längst bekannt – aber was kann man eigentlich konkret dagegen machen? Tabletten schlucken? Eine Runde joggen gehen? Vielleicht. Aber die Psyche darf bei einem Burnout niemals vergessen werden. Das bedeutet, dass gestresste Menschen sich, wenn irgend möglich, täglich ein paar Minuten für sich reservieren sollten, in denen sie sich ganz auf sich selber konzentrieren und mal so richtig loslassen.

In Verbindung mit einer Räucherung ist dies sicherlich eine sehr entspannende Angelegenheit, die den Körper und die gestresste Seele zur Ruhe kommen lässt.

Räucherwerk gibt es jede Menge – in den zahlreichen Räuchermischung Shops kann man nach Lust und Laune Kräutermischungen kaufen, Räuchermischungen bestellen oder sich seine einzelnen Komponenten für ein entspannendes Räuchererlebnis natürlich auch selber zusammenstellen. Es gibt Einsteiger-Sets, es gibt verschiedene Arten von Räuchergefäßen, es gibt Räucherkohle und Räucherstäbchen – die Auswahl ist riesig und erst mal vermutlich etwas verwirrend.

Was sollte man beachten, wenn man bei Burnout oder Stress räuchert?

In jedem Fall sollte man sich einen Zeitrahmen wählen, in dem man sich richtig entspannen kann und in dem möglichst kein Telefon klingelt. 10 Minuten sind das Mindeste, 30 Minuten wären das Optimum. Der Raum, in dem geräuchert will, sollte ordentlich sein und vor allem sollte dort keine angefangene Arbeit herumliegen und keine wichtigen Arbeitsdokumente, die noch zu erledigen sind – alles, was an die Arbeit erinnert, sollt weggeräumt werden. Nach Geschmack kann man zusätzlich zum Räuchern einen entspannende Musik auflegen und vielleicht auch einen Kerzen anzünden. Diese Komponenten wirken ausgleichen und beruhigend – und dann kann es auch schon losgehen.
Um die beste Räuchermischung für sich ganz individuell herauszufinden, muss man meistens ein wenig herumprobieren. Auf jeden Fall sollte man gerade als Einsteiger nicht mit der stärksten Räuchermischung beginnen, sondern sich vielmehr darauf verlassen, wie die jeweilige Kräutermischung im Räuchermischung Shop beschrieben wurde.

Für Räucher Einsteiger ist die Methode mit dem Räucherstövchen sicherlich eine gute Möglichkeit, um sich nach und nach an die Materie Räuchern heranzutasten. Räucherstövchen mit Sieb sind sehr einfach zu handhaben und können danach auch ganz einfach wieder gereinigt werden.

Welches Räucherwerk bei Burnout und Stress?

Wichtig ist es in dem Fall, Räucherwerk zu nehmen, welches eine beruhigende Wirkung mit sich bringt. Man kann sich z.B. getrocknete Kräuter kaufen und daraus eine Kräutermischung selber machen. Gut geeignet sind dabei z.B. Lavendel, Sommerflieder, Mariengras, Alant, Weißer Salbei und Myrrhe. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Kräuter- und Kräutermischungen mit beruhigenden Inhaltsstoffen. Wichtig: eine legale Kräutermischung muss es sein! Hier bleibt nur eins: ausprobieren und seinen persönlichen Favoriten bzw. die beste Räuchermischung ganz individuell selber entdecken.

Räuchersand und Räuchermischungen bestellen

Wer gerne zuhause klassisch räuchern will, benötigt dafür unter anderem Sand. Klassisch räuchern, das heißt zumindest für unser heutiges Verständnis, dass man zum Räuchervorgang eine Schale verwendet, die feuerfest sein sollte und die mit einer ausreichenden Menge an Sand gefüllt wird.

Auf den Sand wird dann mittig Räucherkohle platziert, die zuallererst angezündet wird und erst dann, wenn sie komplett durchgeglüht ist, kann das entsprechende Räucherwerk darauf gelegt werden.

Der Räuchersand hat also vor allem die Aufgabe, die Räucherkohle gut festzuhalten, aber auch zu isolieren, da Sand ja bekanntlich nicht brennbar ist. Außerdem kann mit dem Sand nach dem Räucherritual das Räucherwerk mitsamt der Kohle bedeckt werden, damit keine Brandgefahr davon ausgeht und das Glimmen irgendwann erlischt. So gesehen ist Räuchersand eine nicht nur praktische, sondern auch ausgesprochen nützliche Angelegenheit.

Räuchersand kann man, genau wie auch alles andere Rauchwerk, online kaufen. In diversen Räucherwerk Shops ist die Auswahl an allem, was man so zum Räuchern benötigt, ausreichend groß.

Was für ein Sand soll es sein zum Räuchern?

Verständlicherweise stellt sich schnell die Frage, ob es denn zum Räuchern wirklich ein ganz spezieller Räuchersand sein muss, oder ob nicht möglicherweise auch ein ganz normaler Sand dafür ausreichend ist. Manch einer ist der Meinung, man müsse nicht unbedingt in Räucherwerk Onlineshops speziellen Räuchersand kaufen, sondern könne alternativ genauso gut Vogelsand aus der Zoohandlung verwenden, der natürlich um einiges billiger ist.

Das jedoch hängt davon ab, wie dessen Qualität ist. Leider enthält dieser Sand nämlich allzu häufig unerwünschte Beimischungen, beispielsweise zum Desinfizieren (antibakterielle Stoffe) oder zum Aromatisieren (synthetische Duftstoffe). Die beste Räuchermischung bestellen bringt nicht viel, wenn der Sand minderwertig ist und möglicherweise gesundheitsschädliche Stoffe beinhaltet.

Weiterhin sollte der Sand eine nicht allzu feine Körnung haben. Das ist vor allem dann relevant, wenn man ihn auch auf einem Stövchen verwenden will, und zwar, um das Räuchersieb damit zu bestreuen. Dann sollte der Sand nicht so fein sein, dass er durch das Sieb hindurch rieselt.

Die Vorteile vom Sand beim Räuchern

Der Sand bildet in der Schale eine isolierende Schicht und verhindert somit, dass die Unterseite der Schale zu heiß wird, somit wird auch verhindert, dass ein darunter stehendes Möbelstück möglicherweise Schaden annimmt. Die Wärme wird in den Räucherschalen durch den Sand regelmäßig verteilt. Außerdem wird die Kohle von unten belüftet, was dafür sorgt, dass diese besser brennt. Weiterhin werden die Räuchergefäße durch den Räuchersand vor Verschmutzung geschützt. Räuchersand ist also eine saubere Angelegenheit.

Es lohnt sich also durchaus, nicht nur darauf zu achten, dass man die beste bonzai Räuchermischung kauft, sondern auch einen qualitativ hochwertigen Sand zum Räuchern. Alles, was es an Räucherwerk gibt, kann man am besten in ausgesuchten Räucherwerk Onlineshops, die sich genau auf diese Materie spezialisiert haben, online kaufen. Am besten eignet sich zum Räuchern wohl der so genannte Feuersand, der in der Regel nur Meersand enthält. Mit einem entrpschenden Räucherwerk und dem richtigen Zubehör kann es dann auch gleich mit dem Räucher-Ritual losgehen.

Aromatherapie im Wellnessbereich

Die Aromatherapie, die mittlerweile eine jahrtausende alte Geschichte hat, ist heute vor allem im Wellnessbereich angesiedelt. Wer es sich gut gehen lassen oder seinem Körper etwas Gutes tun will, wer nach einem langen, anstrengen Tag gerne ein wenig entspannen mag, der umgibt sich mit angenehmen Düften. Verschiedene Öle und Essenzen sind perfekt dafür geeignet, um ein normales Bad in eine kleine Wellnessoase zu verwandeln.

Der Mensch umgibt sich schon immer gerne mit verschiedenen Düften und gerade in der Aromatherapie haben unterschiedliche Düfte auch verschiedene Auswirkungen und Bedeutungen, die man sich zunutze machen kann. Daher wird gerade im Wellnessbereich, in Spa-Oasen und in Schönheitsfarmen viel mit Aromatherapie gearbeitet.

Die Anwendungsgebiete von Aromatherapie sind mittlerweile äußerst vielfältig. Es wird mit Ölen gearbeitet, es werden getrocknete Kräuter gemischt, Kräutermischungen hergestellt, Räucherwerk selber gemischt und entsprechend gibt es damit eine Vielzahl von Anwendungen.

Verdampfen von Öl auf einer Aromalampe

Die wohl bekannteste Art und Weise, in den Genuss von gut duftenden Ölen zu kommen, ist das Verdampfen in einer Aromalampe – das hat wohl auch jeder von uns schon irgendwann mal praktiziert. Man benötigt hierfür ein paar Tropfen eines speziellen Öls oder einer Essenz, welches auf die mit Wasser gefüllte Schale der Aromalampe geträufelt wird. Die sich darunter befindende Kerze wird angezündet, worauf sich der Geruch des Öls umgehend angenehm im Raum verbreitet. Wird das Öl oder die Essenz jedoch zu hoch dosiert, kann es passieren, dass Kopfschmerzen auftreten. Dies ist auch dann häufig der Fall, wenn es sich um minderwertige Öle handelt.

Massagen in der Aromatherapie

Mit der richtigen Räuchermischungen original oder Kräutermischung kommt Wohlgefühl auf – wenn der angenehme Luft aber noch mit einer Massage kombiniert wird, ist der Effekt noch besser. So werden in der Aromatherapie gut riechende Öle, Salben und Essenzen dazu verwendet, um Einreibungen und Massagen durchzuführen. Die Verbindung Duft plus Berührung schafft einen ganz besonders wohlige Atmosphäre und verhilft zu intensiver Entspannung. Gerade bei der Anwendung auf der Haut ist allerdings darauf zu achten, dass das Öl eine besonders gute Qualität hat, denn ansonsten könnte es zu unangenehmen Nebenwirkungen oder Irritationen kommen.

Aromaöle und Kräutermischungen selber machen

In der Aromatherapie kann man, wenn man sich ein bisschen mit der Materie auskennt, die beste Räuchermischung oder Kräutermischung ganz einfach selber machen. Massageöle sind mit dem entsprechenden ätherischen Öl ebenfalls ganz einfach selber hergestellt: man benötigt nur wenige Tropfen hochkonzentrierten Öls oder einer Essenz, welches dann einem neutralen Trägeröl zugefügt wird.

Allerdings gilt auch bei der Aromatherapie im Wellnessbereich, dass einige Öle zum Beispiel in der Schwangerschaft nicht angwendet werden sollten.

Mittlerweile geht man davon aus, dass die Heilwirkung von Aromatherapie auch tatsächlich existiert und nicht etwa nur Hokuspokus oder ein Placeboeffekt ist. Zahlreiche Veröffentlichungen sprechen dafür und aus diesem Grund gibt es heutzutage auch immer mehr Aromatherapeuten, die die Anwendung nicht nur im Wellnessbereich, sondern auch in Krankenhäusern, Kurhäusern oder bei Heilpraktikern einsetzen. Auch wenn die Aromatherapie eine uralte Angelegenheit ist, hat sie dennoch auch heute noch durchaus ihre Berechtigung.

Wer Laie ist und mit der Aromatherapie klein anfangen will, kann sich in speziellen Räuchershops online entsprechende getrocknete Kräuter kaufen oder aber gleich die gewünschten Öle oder Kräutermischungen online bestellen.

Tipps zum Räuchern und Räuchermischungen bestellen 24h

Das Räuchern gehört vermutlich zu den ältesten Zeremonien der Menschheit überhaupt

und somit ist das Räuchern so alt wie die Menschheit selber. In Ländern wie Asien wird häufig geräuchert, hier gehört die Zeremonie des Räucherns häufig sogar fest zum Alltag dazu. Auch hier in Europa versuchen sich viele Menschen im Räuchern, einfach deswegen, weil sie die wohltuende Auswirkung mögen oder weil sie dadurch zu einer inneren Balance finden.

Mit einer Räucherzeremonie und Räuchermischungen Shop lässt sich die Atmosphäre im Raum aufladen, es gibt verschiedene Anlässe, bei denen das Räuchern einfach dazugehört und es gibt Situationen im Leben, in denen man den Raum gerne reinigen will oder aber einfach durch Räuchern für mehr Wohlbefinden sorgen kann.

Räuchern ist sozusagen individuell machbar, es gibt dafür keinen richtigen Zeitpunkt, sondern geräuchert wird einfach dann, wenn es sich ergibt oder wenn Bedarf da ist.

So unterscheidet man generell zwischen der energetisierenden Räucherung, der harmonisierenden und der reinigenden Räucherung.

Räucherwerk kaufen

kann man in diversen Onlinehsops, die teilweise wirklich große Auswahl bieten an Räucherzubehör und Kräutermischungen.

Räuchern ist einfach, jeder kann es bei sich zuhause durchführen, falsch machen kann man quasi nichts. Man sollte allerdings ein paar Dinge dabei beachten, damit die Freunde am Ritual auch ungetrübt ist.

Generell gilt beim Räuchern die Regel „weniger ist mehr“. Denn ein zu intensiver Duft wird häufig nicht mehr als angenehm empfunden. Soll hingegen der Raum gereinigt werden, darf unter Umständen der Rauch auch mal ein bisschen intensiver sein. Danach jedoch sollte das jeweilige Zimmer aber immer gut durchgelüftet werden.

Wichtig fürs Räuchern mit Räucherwerk ist zum einen eine feuerfeste Schale oder aber ein spezielles Räuchergefäß; weiterhin eine Zange, um die Kohle zu entzünden, Räuchersand zum Platzieren der Kohle und des Räucherwerks sowie das entsprechende Räucherwerk.

Praktisch ist übrigens Kohle mit Selbstanzünder. Diese sollte aber immer sicherheitshalber im Freien angezündet werden, da dabei immer mit Funkenflug zu rechnen ist. Bei Kohle ohne Selbstanzünder hingegen ist Pusten mit dem Mund angesagt, um das Feuer zu entfachen.

Erst dann, wenn die Kohle komplett von einem weißen Aschefilm überzogen ist, kann sie quer in den Sand gelegt und das entsprechend Räucherwerk darauf gegeben werden.

Etwas einfacher und von weniger Rauchentwicklung begleitet ist das Räuchern mit Räucherstäbchen. Vor allem ist die Brandgefahr hierbei etwas geringer, da im Gegensatz zu den Räucherstäbchen bei Räucherkohle eine hohe Hitzeentwicklung stattfindet.

In jedem Fall sollte nach dem Räuchern das Räuchergefäß erst mal stehen gelassen werden, da die Kohle noch einige Stunden nachglüht. Erst dann sollte die Räucherschale gereinigt werden.

Um das entsprechende Räucherwerk zu kaufen, kann es sinnvoll sein, die Produkte verschiedenster Onlineshops zu vergleichen.

Millenium Platinum Räuchermischung Geschichte

Das Räuchern gehört wohl zu den ältesten rituellen Praktiken der Menschheit. Dabei wurde zu ganz unterschiedlichen Zwecken geräuchert und je nach Art des Krauts oder Harzes war auch die Wirkung unterschiedlich.

Zwecke des Räucherns

Für Reinigungsräucherungen wirkte der rauch verschiedener Pflanzen, wie der Wacholderstrauch, keimtötend. Damit wurden früher Krankenzimmer desinfiziert, was lebensrettend sein konnte. Schutzräucherungen wurden gemacht, um negative Energien, vor allem aber auch böse Geister zu vertreiben. Bei Aromatisierungsräucherungen wurde der Rauch auch einfach dazu verwendet, um Kleidung und Wohnräume zu aromatisieren und dadurch einen besseren Geruch zu erlangen. Auch zur Gottnahrung wurde geräuchert. Den Göttern wurde durch das Räuchern gehuldigt und der Rauch trug dabei symbolisch die Gebete zu ihnen. Auch diente das Räuchern dazu in andere Wahrnehmungszustände zu einzutreten. Geräuchert wurde zudem zu Jahreskreisfesten oder zu besonderen Ereignissen, wie Geburt, Hochzeit oder Tod.

Heutzutage zieht es die meisten Leute zu vorgefertigter Ware in Esoterikläden. Zum Teil ist diese Ware jedoch chemisch verfälscht oder wurden von sehr weit hergebracht. Oft enthalten die Cannabinoide, die eine ähnliche Wirkung wie Marihuana haben sollen, oder deshalb von vielen Menschen geraucht werden. Bonzai Räuchermischungen original beispielsweise enthalten ein solches künstliches Cannabinoid. Konsumenten berichteten nach der Nutzung von 0,1 g des angeblichen Beruhigungsmittels von einem „Horrortrip“. Es gab sogar bereits erste Tote in der Türkei, durch den Konsum solcher Räuchermischungen.

Kräuter selbst sammeln, um sich vor chemischen Inhaltsstoffen zu schützen

Wer sich vor solchen synthetischen Inhaltsstoffen schützen will, kann auch selbst heimische Kräuter Rinden und Harze zum Verräuchern sammeln. Viele wirkungsvolle Pflanzen wachsen nämlich in der Nähe – auch Räucherkräuter. Der Beifuß zum Beispiel ist eines der bedeutendsten heimischen Räucherkräuter und aus der Räucherkultur kaum wegzudenken. Der Beifuß dient beim Räuchern zum Schutz und zur Reinigung, kann negative Spannungen abbauen und ist das ideale Kraut für Übergangsrituale aller Art.

Neben dem Beifuß gibt es aber auch zahlreiche andere heimische Kräuter, die zum Räuchern genutzt werden können:

  • Salbei: Er hat sich in den vergangenen Jahren zum Haupträucherkraut entwickelt, da er als wichtiges Reinigungsmittel genutzt wird. Er kann ganz einfach selbst im Garten angebaut werden. Beim Räuchern klärt und reinigt er die Atmosphäre, befreit von Altlasten, treibt an, fördert die Konzentration und neutralisiert Gerüche.
  • Fichtenharz: Das Harz der Fichte wurde schon lange bevor die edlen Harze nach Europa kamen zum Räuchern verwendet. Beim Räuchern wirkt es beruhigend und klärt den Geist, es reinigt die Aura und dient zum Schutz. Zudem schafft es eine liebevolle Atmosphäre.
  • Eisenkraut: Auch das Eisenkraut ist eines der bedeutendsten Räucherkräuter überhaupt. Früher wurde es genutzt, um Altäre vor heiligen Zeremonien auszuräuchern. Es wirkt erfrischend, klärend, reinigend und schützend.

Dies ist natürlich nur ein kleiner Auszug von möglichem Räucherwerk. Wer Wert auf eine gute Räuchermischung bestellen ohne chemische Zusätze legt, der sollte sich überlegen, die Kräuter selbst zu sammeln. Wer sich doch dazu entscheidet Kräutermischungen oder getrocknete Kräuter zu kaufen, sollte genauestens auf die Inhaltsstoffe achten, um am Ende nicht überrascht zu werden.